Die Entwicklung der Kongregation

1789 hatte die Kongregation der Schwestern von Nevers 140 Häuser. Während der Französischen Revolution werden sie zwangsläufig aufgelöst…

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts findet die Kongregation wieder zusammen und erlebt einen neuen Aufschwung.

Bei Bernadettes Eintritt zählt die Kongregation 260 Gemeinschaften, einige von ihnen leiten und verwalten wichtige Schulen und Krankeneinrichtungen.

Zwischen 1902 und 1904 verabschiedet die Französische Republik die laizistischen Gesetze, die eine strenge Trennung von Kirche und Staat vorsehen. Die Schwestern werden daraufhin aus ihren Bildungseinrichtungen verwiesen.

Die Kongregation sendet Schwestern zu Gemeinschaftsgründungen ins Ausland: nach Belgien (1902), Spanien und Italien (1903), England (1904) und in die Schweiz (1907).

Nach dem ersten Weltkrieg erfolgen weitere Gründungen in Japan (1921) und in Tunesien (1925). Nach dem zweiten Weltkrieg werden die Schwestern nach Irland (1950) und in die Elfenbeinküste (1957) berufen. Die Kongregation wendet sich den Entwicklungsländern und ihren extremen Armutsverhältnissen zu. Es kommt zu den Gründungen in Chile (1972) und Guadeloupe (1979), Thailand (1979) und Bolivien (1994). Die neuesten Gründungen sind in Südkorea (1999) und in Polen(2012).

Es gibt immer noch obdachlose, arbeitslose Menschen, Menschen, die weder lesen noch schreiben können, Immigranten… Die Kongregation folgt ihrer Sendung, indem sie v.a. in Organisationen präsent sind, die sich um diese Menschen kümmern.